Vergangene Auftritte
Konzert in der St. Nikolai-Kirche LuckauVoll von den Eindrücken aus Potsdam besuchten wir schöne Stadt Luckau im Süden Brandenburgs. Ausreichend Gelgenheit bestand nun, Chören des Sängerkreises zuzuhören. Eindrucksvoll die Darbietungen des Luckauer Kammerchores "Cantemus" e.V. unter der Leitung von Peter Lippold in der Kulturkirche. Vor allem interessierte uns Lukowsky's "Als wir jüngst in Regenburg waren". Für uns waren die beiden Konzerte an diesem Tag die Premiere für unseren Satz von Gunther Martin Göttsche.
Vor fast voll besetzter St. Nikolaikirche sangen wir als Schlusschor zum Chorfest des Sängerkreises Königs Wusterhausen e.V. und brachten mit den den beiden Titeln aus Südafrika "Nkosi sikelel'i Africa" und "Siyahamba" das Publikum noch einmal richtig in Bewegung.
Eine schöne Idee, den Tag mit allen Chören und Gästen mit einem Abendliedersingen zu beenden. Auf der Orgel von Kantor Joachim Klebe begleitet und unter der musikalischen Leitung von Peter Lippold erklangen "Der Mond ist aufgegangen", "Abend wird es wieder" und "Kein schöner Land". Voll mit Musik und mit bewegtem Herzen ging es zurück in die Heimat. Ein schöner Tag - gern bald wieder.
Auf den Treppen der Nikolaikirche - Andreas Wiedermann im InterviewZum Tag der offenen Baustelle des Landtages in Potsdam waren wir 45 der "Vielen Stimmen für Brandenburg" und vertraten den Landkreis Dahme-Spreewald mit einem Querschnitt unseres Repertoires. Gut in Stimmung gebracht von den Kindern des Spatzenchores der Singakademie Potsdam sangen wir auf den Treppen der Nikolaikirche. Im kurzen Interview erklärte Andreas Wiedermann, warum die Männer bei uns im Mittelpunkt stehen, wir meist diszipliniert sind und er aussucht, was gesungen wird.
Nach kleinem Imbiss und einer Besichtigung der beeindruckenden Baustelle ging es weiter in Richtung Luckau.
Rolf von Nordenskjöld
Die Zugabe "Siyahamba" - musikalische Gesamtleitung: Andreas WiedermannDer Frühling war das Thema bei den Konzerten des Gemischten Chores Königs Wusterhausen e.V. am Wochenende nach Ostern. Wie gewohnt, sangen wir unter der bewährten Leitung von Andreas Wiedermann. Am Samstag traten wir in der gut besuchten „Paul-Gerhardt-Kirche“ in Ragow auf. Mit Georg Friedrich Händels Menuett aus der Feuerwerksmusik „Alles, was Odem hat“, begannen wir unser Konzert. Sodann begrüßte Pfarrer Christoph Kurz ganz herzlich alle Zuhörer und unseren Chor. Ein Block von Frühlingsliedern schloss sich an. Nun begrüßten auch Ronni Krzyzan und Florian Kießling in ihrer netten und anspruchsvollen Art die Gäste. Bei den nächsten Liedern, da musste in die Noten geschaut werden: waren doch mit dem schwedischen "Mailied" und „Viel Freude mit sich bringet die fröhlich Sommerzeit“ zwei Titel erstmalig von unserem Chor in einem Konzert zu hören. „Leise zieht durch mein Gemüt“, so leicht und locker vierstimmig vorgetragen, folgte, so dass es eigentlich schade war, als das Lied schon nach wenigen Takten endete. Im nächsten Block dominierte das „Geh aus, mein Herz und suche Freud´“ von Paul Gerhardt, dem Namensgeber dieser kleinen Ragower Kirche. Die Liebe, so alt wie sie ist, so alt sind auch deren Lieder. Höre also „Kume, kum, Geselle min“ aus einer Klosterhandschrift des 13. Jahrhunderts. Nach einem ungarischen Lied bildete das „Alta trinita beata“ den Abschluß unseres Auftritts. Und die Zugabe, auch erstmals von uns zu hören, war das „Nkosi sikelel´i Africa“, in dem der temperamentvolle Wechselgesang von Frauen- und Männerstimmen im Mittelteil hoffentlich niemanden allzu sehr erschreckt hat.
Tags darauf, am Sonntag, traten wir im Saal der Stadtverwaltung in KW auf. Diesem eigentlich nüchtern wirkenden Saal hatten einige unserer Chorsängerinnen durch blühende Zweige und bunte Blumen ein frühlingshaftes Aussehen gegeben. Wir freuten uns über die knapp 90 anwesenden Gäste. Auch hier wurde ebenfalls mit „Alles, was Odem hat“ begonnen. Allerdings standen wir bei diesem Lied noch nicht auf den Chortreppen, sondern in einer gelockerten und gemischten Aufstellung. Da musste jeder seinen Part gut beherrschen, denn der Nachbar sang zwar das gleiche Lied, aber in einer anderen Stimmgruppe. Diesmal hatte Ronni doppelte Arbeit, denn Florian fehlte leider. Aufgelockert wurde das Programm durch Rolf von Nordenskjöld, der als Solist mit seiner Kunst auf der Altflöte, der Kontrabassklarinette und dem Baritonsaxophon brillierte. Mit dem Lied vom „Huhn und Karpfen“ kam der Chor noch einmal richtig in Stimmung, und der humoristisch gestaltete Schluss fand augenblicklich große Begeisterung. Wir Sänger freuten uns über den Applaus und das Lob von Dirigenten anderer Chöre, konnten wir doch sogar Gäste aus Luckau begrüßen, wo am 12. Mai das Chortreffen unseres Landkreises stattfinden wird. (re/ka/ro)
